Nach dem folgenden Modus wird die Saison 2015
ausgetragen.
Wichtige inhaltliche Änderungen
gegenüber dem Modus 2014 sind rot hervorgehoben.
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Inhalt
Die Deutsche Einradhockeyliga ist ein nichtkommerzieller
Zusammenschluss unterschiedlich organisierter
Einradhockeymannschaften. Sie steht jedem Einradhockeyspieler und
jeder Mannschaft offen. Ihr oberstes Ziel ist es, jedem
Einradhockeybegeisterten die Ausübung seiner Sportart in
einem sportlichen Wettkampf zu ermöglichen, sowie das
Einradhockey in Deutschland weiterzuentwickeln. Hierbei sind
Fairness und Rücksicht höchstes Gebot. Sämtliche
Arbeit, die die Liga betrifft, wird ehrenamtlich ausgeführt.
Die Deutsche Einradhockeyliga ist unabhängig von anderen
Vereinen, Verbänden oder Organisationen.
Sie ist für Ideen und Neuerungen offen, jedoch
sollten Regel- und Modusänderungen durch Erfahrungen
begründet und praxisnah sein.
Der Spielbetrieb der Liga findet in einem offenen Turniermodus statt, keine Mannschaft ist zur
Teilnahme an einem Turnier verpflichtet. Die Spiele werden nach modifizierten IUF-Regeln der
Version 2013 ausge-tragen. Erweiterungen und Einschränkungen siehe 5.)Spielregeln. Der Meister
der Deutschen Einradho-ckeyliga wird in einem Finalturnier zum Ende der Saison ermittelt. Bei Bedarf
und Möglichkeit können vorab noch B- und C-Meisterschaften ausgespielt werden.
- ab Januar: Anmeldung der Mannschaften und Turnieren sowie Bewerbungen
für die Abschlussturniere
- 1. Februar: Saisonstart
- vom ersten Samstag im Februar bis zum letzten Sonntag im Oktober
(Ausnahme für 2015, Sonntag der 01.11.): reguläre Ligaturniere
- Juli / August: Entscheidung über Vergabe der
Abschlussturniere.
- bis Ende September: Meldungen von Ligaausschussinteressenten
werden entgegengenommen.
- Oktober: Neuwahl Ligaausschuss
- November: Abschlussturniere:
-
- Qualifikationsturnier (erstes oder zweites Wochenende, 07./08./14./15.11.),
- B- und C-Meisterschaft (zweites oder drittes Wochenende, 14./15./21./22.11.),
- Finalturnier (letztes Wochenende,28./29.11.).
Die Deutsche Einradhockeyliga besteht aus Mannschaften und wird
vom gewählten Ligaausschuss geleitet. Die gesamte Verwaltung
wird über das Internet abgewickelt.
Der Ligaausschuss besteht aus fünf von den Ligavertretern
gewählten Personen. Die Wahl findet vor jeder neuen Saison
statt (siehe Termine). Details zur Wahl werden rechtzeitig
bekannt gegeben. Der Ligaausschuss ist unter der E-Mail-Adresse
ligaausschuss@archiv.einrad.hockey erreichbar. Er ist
verantwortlich für die Weiterentwicklung der Liga und
für den reibungslosen Saisonablauf.
Er kann zu seiner Unterstützung weitere Ausschüsse und Arbeitsgruppen
(z.B. Schiedsrichterausschuss, Technik-AG) bilden.
Seine Aufgaben sind
- die Ausrichtung und Ziele der Liga zu definieren,
- Maßnahmen zum Erreichen dieser Ziele festzulegen,
- auf Basis der Ziele vor jeder Saison Regeln für den
Saisonablauf (den sogenannten "Ligamodus") zu formulieren,
- die Wirksamkeit der festgelegten Maßnahmen zu
kontrollieren und zu bewerten,
- das Einsetzen und Koordinieren von Arbeitsgruppen zur
Weiterentwicklung der Liga,
- Mannschaftsanmeldungen für eine Saison sowie
Anmeldegebühren entgegenzunehmen,
- Turnieran- und abmeldungen entgegenzunehmen,
- Spielpläne für Turniere zu erstellen und bekannt zu
geben,
- Turnierergebnisse und die aktuelle Tabelle zu
veröffentlichen,
- Buch über Einnahmen und Ausgaben zu führen,
- als Schiedsinstanz in Streitfällen über die
Auslegung des Ligamodus' zu entscheiden,
- als Ansprechpartner für Unklarheiten im Ligamodus und
für Änderungsvorschläge bereitzustehen, sowie
- über Aktivitäten und getroffene Entscheidungen zu
informieren.
Um die Aus- und Weiterbildung von Schiedsrichtern in der Deutschen Einradhockeyliga zu fördern und zu
organisieren, wird durch den Ligaausschuss ein Schiedsrichterausschuss gebildet. Die Mitglieder des
Schiedsrichterausschusses werden durch den Ligaausschuss bestimmt. Seine Aufgaben sind:
- Bearbeitung der Anfragen von Schiedsrichterlehrgängen und -prüfungen
- Durchführung der Schiedsrichterlehrgänge
- Abnahme der Schiedsrichterprüfung
- Weiterentwicklung des Schiedsrichterwesens der Deutschen Einradhockeyliga.
Eine Ligamannschaft besteht aus mindestens fünf Spielern, die unter einem Mannschaftsnamen an der
Liga teilnehmen. Jeder Spieler der Einradhockeyliga darf innerhalb einer Saison nur in einer
Ligamannschaft spielen.
Nach dem ersten selbst gespielten Turnier muss jede
Ligamannschaft mindestens 2 offizielle Schiedsrichter (siehe 2.7) in ihrem Kader gemeldet haben,
anderenfalls erhält sie eine Strafe (siehe 2.8.1). Eine Ausnahme bilden Ligamannschaften im Jahr
ihrer Erstteilnahme an der Liga (siehe 2.6).
Als Ausnahme dürfen junge Spieler, die im Kader einer Ligamannschaft stehen, an eine
andere, vorzugsweise erfahrenere, Ligamannschaft ausgeliehen werden. Diese Spielerausleihe unterliegt
folgenden Beschränkungen:
- Nur für Spieler des Geburtsjahrgangs 1994 oder jünger.
- Am Spieltag des Turniers muß die abgebende Mannschaft mindestens 10
Plätze tiefer in der Tabelle aufgeführt werden als die aufnehmende Mannschaft (z.B. eine
Mannschaft auf Platz 20 kann Spieler von Platz 31 und tiefer aufnehmen).
- Die Spielerausleihe ist dem Ausrichter vor Turnierbeginn anzuzeigen,
damit der Ausrichter diese prüfen kann. Der Ausrichter hat die Spielerausleihe in seinem
Spielbericht an den Ligaausschuss aufzunehmen.
- Ein ausgeliehener Spieler darf für die Dauer des Turniertages bei
keiner anderen Mannschaften mitspielen.
- Je aufnehmender Mannschaft darf ein einziger ausgeliehener Spieler je
Turnier spielen.
- Eine Spielerausleihe ist auf den Abschlussturnieren nicht erlaubt.
Mannschaften, die sich nicht für den Ligabetrieb angemeldet haben, können als Nichtligamannschaften
an den ausgeschriebenen Turnieren mit Einschränkungen teilnehmen. Die Mannschaftszusammensetzung
einer Nichtligamannschaft ist beliebig, jedoch für die Dauer des Turniers unveränderbar.
Nichtligamannschaften müssen sich beim Ausrichter und dem Ligaausschuss melden. Der Ausrichter kann
in Absprache mit dem Ligaausschuss diese Mannschaften setzen oder auf der Warteliste führen lassen.
Nichtligamannschaften dienen dazu, neu entstandenen Mannschaften die Möglichkeit zur Teilnahme an der
Liga zu geben und diese zur Anmeldung zu ermutigen.
Jede Ligamannschaft bestimmt
mindestens einen Ligavertreter, dem eine zentrale
Verantwortung innerhalb der Liga zukommt. Er oder sie ist
- Ansprechpartner für den Ligaausschuss,
- verpflichtet, sich mit dem Ligamodus vertraut zu machen und
der eigenen Mannschaft darüber Auskunft zu geben,
- stimmberechtigt bei wichtigen, die Liga betreffenden
Entscheidungen,
- verantwortlich für die Mannschaftsanmeldung zu einem Turnier und für deren pünktliches
Erscheinen in ausreichender Mannschaftsstärke,
- verantwortlich im Falle einer Absage der eigenen Mannschaft
und für die daraus resultierenden Konsequenzen,
- verpflichtet, die eigene Mannschaft über
Ligabeschlüsse und Turnierergebnisse zu informieren,
- verpflichtet, dafür zu sorgen, dass alle Spieler der
eigenen Mannschaft Kenntnis der Einradhockeyregeln haben,
- verpflichtet, die anfallenden Kosten für die Teilnahme
an der Liga und ggf. bei Turnieren zu entrichten,
- verantwortlich dafür, dass alle Spieler der eigenen
Mannschaft, die an Turnieren teilnehmen, beim Ligaausschuss
gemeldet sind,
- verpflichtet, dem Ligaausschuss Kontaktdaten mitzuteilen,
unter denen er oder sie zeitnah erreichbar ist. Ein
E-Mail-Anschluss ist Voraussetzung.
Der Ligavertreter erklärt sich mit der Veröffentlichung
der angegebenen E-Mail-Adresse auf der Homepage der Deutschen
Einradhockeyliga einverstanden.
Der Ligavertreter erhält die Zugangsdaten zur Einwahl in das Teamcenter auf archiv.einrad.hockey,
wo An- und Abmeldung zu Turnieren, Änderungen von Teamdaten und weitere Verwaltungsaufgaben vorgenommen werden.
Jede Ligamannschaft der Vorsaison muss sich durch
einen der letztjährigen
Ligavertreter bis zum Saisonstart unter Angabe des Mannschaftsnamens und ihres Ligavertreters ihrer
Mannschaft beim Ligaaus-schuss angemeldet und die Ligagebühren gezahlt haben (rechtzeitiger
Zahlungseingang beim Ligaausschuss vorausgesetzt), um ihre Turnierergebnisse aus der Vorsaison zu erhalten.
Eine reine Umbenennung einer Mannschaft ändert nicht ihre Wertungen und die erreichten Turnierpunkte.
Der Mannschaftsname kann nach Saisonstart (nach dem ersten eigenen gespielten Turnier) nicht mehr
geändert werden. Alle nach dem Saisonstart zurückgemeldeten Mannschaften werden wie neue Mannschaften
behandelt. Die Anmeldung neuer Mannschaften ist nach Zahlung der Ligagebühren während der gesamten
Saison möglich. Neue Mannschaften können in dem Jahr ihrer Erstteilnahme an der Liga ohne offiziellen
Schiedsrichter starten. Sie müssen spätestens nach drei selbst gespielten Turnieren einen und nach
fünf selbst gespielten Turnieren zwei offizielle Schiedsrichter in ihrer Mannschaft vorweisen können.
Neue Spieler können wäh-rend der gesamten Saison bis
vor dem letzten Spieltag der
regulären Ligaturniere dem Kader hinzugefügt werden. Alle bei einem Ligaturnier einzusetzenden
Spieler der Mannschaft müssen namentlich und mit ihrem Geburtsjahr im Teamcenter genannt werden. Die
Ligagebühr beträgt 25,- €.
Offizieller Schiedsrichter ist, wer erfolgreich die Schiedsrichterprüfung der Deutschen Einradhockeyliga
abgelegt hat.
(Hinweis: In der Saison 2015 sind im Jahr 2013 oder später
abgelegte Schiedsrichterprüfungen gültig.)
Der Prüfling erhält auf Verlangen ein Zertifikat. Dieses behält seine Gültigkeit maximal bis zum Ablauf
der übernächsten Saison oder bis zur nächsten abgelegten Schiedsrichterprüfung. Im Einzelfall kann
dieses Zertifikat auch vorzeitig entzogen werden, z.B. bei Nicht-Bestehen der Prüfung. Ligamannschaften
müssen mindestens zwei offizielle Schiedsrichter haben. Eine Mannschaft (Liga- oder Nicht-ligamannschaft)
kann auf einem Turnier auch offizielle Schiedsrichter anderer Mannschaften "ausleihen" und einsetzen.
Ein offizieller Schiedsrichter, der in keinem Mannschaftskader des Turniers steht, muss sich vor
Turnierbeginn beim Ausrichter mit gültigem deutschem Schiedsrichterzertifikat anmelden. Der Name
dieses Schiedsrichters ist dem Ligaausschuss mit der Ergebnisübermittlung mitzuteilen.
Es gibt Strafen gegen Mannschaften und gegen einzelne Spieler einer Mannschaft.
Verstöße von Mannschaften gegen den Ligamodus werden mit einem prozentualen Punktabzug von der
Gesamtpunktzahl als Strafe geahndet. Diese Strafen wirken unmittelbar bis zum Ende der Saison und
beeinflussen somit den Rang der Mannschaft in der Tabelle. Die Höhe des Abzugs steigt mit jeder weiteren
Strafe. Die erste Strafe entspricht 2%, die zweite Strafe 3%, jede weitere Strafe 5% Punktabzug.
Haben Mannschaften, zum im Modus vorgegebenen Zeitpunkt, nicht die ausreichende
Anzahl von Schiedsrichtern, erhalten diese bei einem fehlendem Schiedsrichter eine Strafe von 1% und
bei zwei fehlenden Schiedsrichtern eine Strafe von 2% Punktabzug für jedes selbst gespielte Turnier.
Eine außerordentlich hohe Einzel-Strafe in Höhe von 20% wird bei Nichterscheinen am Turniertag (4.6.2)
verhängt. Diese Strafen werden addiert, so dass zum Beispiel vier Strafen (2% + 3% + 5% + 5%) 15%
Punktabzug entsprechen. Des Weiteren können Mannschaften mit einzelnen Spielergebnissen (zu 0:10 verloren)
sowie mit keiner Turnierwertung des Turnieres bestraft werden. Der Ligaauschuss verhängt diese Strafen
nur nach vorheriger Würdigung der Umstände.
Während eines Spiels können gegen einzelne Spieler Strafen in Form von Feldverweisen unterschiedlicher
Dauer verhängt werden. Sie werden als Tatsachenentscheidung durch den jeweiligen Schiedsrichter
ausgesprochen und sind sofort wirksam (Siehe dazu 5.7). Bei wiederholten Verstößen einzelner Spieler
behält sich der Ligaausschuss weitere Maßnahmen vor.
Als ein Spieltag gilt ein komplettes Wochenende, an dem mindestens ein Turnier stattfindet. Ein Turnier
kann auch an einem bundeseinheitlichen Feiertag (Karfreitag, Ostermontag, 1.Mai, Pfingstmontag,
Christi Himmelfahrt und 3. Oktober) stattfinden. Turniere an einem Feiertag werden dem Spieltag am
vorherigen oder nachfolgenden Wochenende zugeordnet. Der Spieltag ist nach Veröffentlichung aller
Turnierergebnisse beendet.
Die Tabelle wird aus der Summe der fünf besten Turnierergebnisse jeder Mannschaft und unter Berücksichtigung
möglicher Strafen (siehe 2.8.1) nach jedem Spieltag neu berechnet. An erster Stelle der Tabelle steht
die Mannschaft mit der höchsten Gesamtpunktzahl. Bei gleicher Summe entscheidet das höchste Turnierergebnis.
Jedem Tabellenplatz ist
mindestens einem Block fest
zugeordnet:
- Block A: Platz 1-12
- Block B: Platz 7-18
- Block C: Platz 13-24
- Block D: Platz 19-30
- Block E: Platz 25-36
- Block F: ab Platz 31
Hinweis: Das bedeutet, dass die Mannschaften auf den Plätzen 7-36
jeweils zwei Blöcken zugeordnet sind. Damit existieren 7 verschiedene Blockzugehörigkeiten:
A, AB, BC, CD, DE, EF, F.
Jedem Tabellenplatz ist eine Punktzahl fest zugeordnet, die im
Folgenden als "Wertung" bezeichnet wird.
- Die Mannschaft auf dem ersten Platz erhält eine Wertung
von 200.
- Die Mannschaften der Plätze 01 - 13 erhalten 8 Wertungspunkte Abstand untereinander.
- Die Mannschaften der Plätze 13 - 25 erhalten 4 Wertungspunkte Abstand.
- Die Mannschaften der Plätze 25 - 37 erhalten 2 Wertungspunkte Abstand.
- Die Mannschaften der Plätze 37 und niedriger erhalten 1 Wertungspunkt Abstand.
Die Wertung einer Mannschaft ändert sich nach jedem Spieltag in Abhängigkeit von der aktuellen
Platzierung. Alle Mannschaften, die keine Turnierergebnisse aus der letzten Saison mitnehmen oder
neu sind, erhalten dieselbe Wertung und bekommen einen gemeinsamen letzten Platz zugewiesen.
Die kleinste Wertung beträgt jedoch
20 Punkte, unabhängig von der Anzahl
der Mannschaften, die diesen Wert zugewiesen bekommen.
Zum Saisonstart wird eine neue Tabelle erstellt: alle Mannschaften der Vorsaison behalten vorerst ihre
bis zu fünf besten Turnierergebnisse. Neue Mannschaften beginnen ohne Turnierergebnisse und werden in
Anmeldereihenfolge an der Tabelle unten angehängt. Alle bis zum Saisonstart nicht zurückgemeldeten
Mannschaften verlieren die Turnierergebnisse aus der Vorsaison. Ergebnisse der aktuellen Saison ersetzen
das jeweils beste noch vorhandene Vorjahresergebnis, wenn die Mannschaft noch fünf (Vorjahres-)
Ergebnisse in der Tabelle besitzt. Andernfalls werden die Turnierergebnisse zunächst aufgefüllt. Die
Turnierergebnisse aus dem Vorjahr verfallen, wenn eine Mannschaft in der laufenden Saison nicht rechtzeitig
genügend neue Turniere spielt.
- Nach dem Spieltag des 12. Ligaturniers verfällt das beste Vorjahresergebnis
- Nach dem Spieltag des 22. (12 + 10) Ligaturniers verfällt das zweitbeste Vorjahresergebnis
- Nach dem Spieltag des 30. (12 + 10 + 8) Ligaturniers verfällt das drittbeste Vorjahresergebnis
- Nach dem Spieltag des 37. (12 + 10 + 8 + 7) Ligaturniers verfällt das viertbeste Vorjahresergebnis
- Nach dem Spieltag des 43. (12 + 10 + 8 + 7 + 6) Ligaturniers verfällt das fünftbeste Vorjahresergebnis
Nach dem letzten regulären Spieltag in der laufenden Saison
- und damit vor den Abschlussturnieren - werden alle noch
enthaltenen Vorjahresergebnisse gelöscht.
Die Ausrichtung eines Turniers ist Aufgabe der an der Liga teilnehmenden Ligamannschaften. Hierfür
wird für die Dauer eines Tages eine Spielfläche benötigt, die den Maßen eines Einradhockeyfeldes
entspricht. Turniere dürfen frühestens um 9 Uhr beginnen und müssen spätestens um 20 Uhr beendet sein.
Alle Mannschaften werden aufgefordert, sich so früh wie möglich um die Ausrichtung eines Turniers zu
bemühen. Der Turnierausrichter hat das Recht, zur Kostendeckung eine Startgebühr in angemessenem Rahmen
festzulegen. Diese Gebühr muss mit der Anmeldung des Turniers bekannt gegeben werden und ist von jeder
teilnehmenden Liga- und Nichtligamannschaft zu entrichten.
Der Turnierausrichter erhält
mit dem Spielplan die Kader der teilnehmenden Mannschaften. Der Turnierausrichter muss die
teilnehmenden Spieler dieser Mannschaften kontrollieren und ausgeliehene Spieler im Spielplan neben
anderen besonderen Vorkommnissen (siehe 4.11) vermerken.
Der Turnierausrichter bestimmt bei Anmeldung des Turniers einen Hauptverantwortlichen (Vor-Ort-Organisator),
dessen Telefonnummer auf den Spielplänen erscheint. Unter dieser Nummer muss er auch am Turniertag
selbst noch erreichbar sein, falls zum Beispiel eine Mannschaft kurzfristig ausfällt oder sich verspätet.
Er ist Verantwortlicher und (zusammen mit dem Ligaausschuss) Ansprechpartner für die am Turnier
teilnehmenden Mannschaften für den Fall, dass vor oder während des Turniers Probleme auftreten
(z.B. Ausfall einer Mannschaft). Turniere müssen mindestens vier Wochen vor ihrem Termin angemeldet werden.
Ausnahme sind Turniere in den ersten vier Wochen nach dem Saisonstart (Februar). Ein Turnier muss mit
folgenden Angaben beim Ligaausschuss angemeldet werden:
- Art des Turniers (siehe Punkt 4.1),
- Genaue Orts- und Zeitangabe, Wegbeschreibung,
- Startgebühr,
- Ansprechpartner für den Ligaausschuss und die teilnehmenden Mannschaften,
- Telefonnummer des "Vor-Ort-Organisators",
- Anzahl der zum Turnier zugelassenen Mannschaften, sowie
- eventuelle Besonderheiten der Spielstätte.
Werden eventuelle Besonderheiten nicht genannt und kommt es auf Grund dessen zu Problemen, kann die
ausrichtende Mannschaft dafür eine Strafe bekommen.
Der Turnierausrichter hat für das Vorhandensein folgender Dinge Sorge zu tragen:
- Eine geeignete Spielstätte mit
-
- Spielfeldmaßen gemäß IUF-Regeln (Länge:
35m-45m, Breite: 20m-25m)
- Toren gemäß IUF Regeln,
- Spielfeldmarkierungen (Torlinie, Eckpunkte, 6,50m Punkte,
Anspielpunkt bei Spielbeginn), sowie
- geeignetem Boden (dämpfender Hallensportboden),
- ausreichend Bälle,
- mindestens zwei Schiedsrichterpfeifen,
- eine Anzeigetafel für den Spielstand und die Spielzeit,
die vom Spielfeld aus problemlos einsehbar ist,
- Ligamodus und Regeln der Einradhockeyliga in Printform,
- Spielplan für das Turnier (wird vom Ligaausschuss erstellt),
- Spielerliste (ist bei Bedarf im Spielplan enthalten),
- aktuelle Tabelle (zwecks möglicher Neueinteilung der
Gruppen bei Ausfall von Mannschaften) (siehe Punkt 4.4.2)
- als Empfehlung: Geprüfter Verbandkasten, Kühlmittel, Stoppuhr, Blankospielpläne.
Der Turnierausrichter hat darauf zu achten, dass in der Halle liegende Gegenstände (z.B. Einräder) keine Gefahr darstellen.
Der Turnierausrichter kann bei der Anmeldung eines Turniers einmalig zwischen
3 Turnierarten wählen:
- Blockeigenes Turnier, der Turnierblock passt sich nach jedem Spieltag automatisch
an den Mannschaftsblock der durch den Ausrichter gesetzten Ligamannschaft an.
- Blockhöheres Turnier; hier wählt der Ausrichter einen höheren Turnierblock als
den aktuellen Mannschaftsblock der durch den Ausrichter gesetzten Ligamannschaft. Übersteigt die
Tabellenplat-zierung dieser Ligamannschaft inzwischen sogar den vorher gewählten Turnierblock,
verhält sich dieses Turnier wie ein blockeigenes Turnier. Erreicht bis zum Ende der offenen Phase
(siehe 4.3.1) diese Ligamannschaft nicht den gewählten Turnierblock, so behält der gewählte Turnierblock
für dieses Turnier jedoch Bestand und die ausrichtende Mannschaft bleibt spielberechtigt.
- Blockfreies Turnier, Mannschaften aller Mannschaftsblöcke (A-F) sind teilnahmeberechtigt.
Blockeigene und blockhöhere Turniere können nach dem Übergang in die Meldenphase um
den nächsthöheren Block oder auf ein blockfreies Turnier erweitert werden, falls noch freie Plätze
vorhanden sind. Eine gewünschte Turniererweiterung kann dem Ligaausschuss schon vorzeitig angezeigt werden.
- Offene Phase:
Die Zeit von der Veröffentlichung eines Turniers bis vier Wochen vor Beginn des
jeweiligen Spieltages. In dieser Zeit kann der Ausrichter in Absprache mit dem
Ligaausschuss zusätzliche Nichtligamannschaften anmelden (siehe 2.4). Alle anderen
Mannschaften können sich normal auf der Meldeliste an- und abmelden oder mit Freilos
auf der Spielen-Liste anmelden. Sind alle Plätze der Spielen-Liste durch Heimrecht
oder Freilos vergeben, ist das Turnier voll und weitere Mannschaften können sich nur
auf der Meldeliste anmelden. Plätze auf der Spielen-Liste werden nur frei, falls eine
Mannschaft von der Spielen-Liste absagt.
- Meldephase:
Die Zeit vier Wochen vor dem Spieltag bis zum Beginn der Spielplanphase. Mannschaften
mit Freilos oder passender Blockzugehörigkeit können sich, falls es noch freie Plätze
gibt, auf die Spielen-Liste, ansonsten auf die Warteliste, anmelden. Bis zwei Wochen
vor dem Spieltag kann sich eine Ligamannschaft über das Teamcenter von einem Turnier
abmelden, danach sind Abmeldungen nur noch per E-Mail möglich.
- Spielplanphase:
Sind alle Ergebnisse des vorherigen Spieltages vor dem Turnier bekannt, ausreichend
Mannschaften auf der Spielen-Liste des Turniers gesetzt und wurde für dieses Turnier
vom Ligaausschuss ein Spielplan erstellt, so geht das Turnier in die "Spielplanphase"
über - frühestens jedoch zwei Wochen vor dem Turnier. Anmeldungen sind nun nur noch
per E-Mail an den Ligaausschuss möglich.
- Spielen-Liste:
Diese Liste enthält ab der offenen Phase die vom Ausrichter gesetzte Ligamann-schaft,
ggf. eine vom Ausrichter gesetzte Nichtligamannschaft und Mannschaften mit Freilos.
Ab der Meldephase stehen hier auch die in das Turnier gelosten Mannschaften.
- Meldeliste:
Diese Liste enthält in der offenen Phase die ohne Freilos angemeldeten Mannschaften.
Sofern für alle Mannschaften dieser Liste nicht genügend Plätze im Turnier vorhanden
sind, werden vier Wochen vor dem Spieltag die verfügbaren Plätze unter diesen Mannschaften ausgelost.
- Warteliste:
Diese Liste enthält in der offenen Phase die angekündigten Nichtligamannschaften. Ab
der Meldephase werden hier alle die Mannschaften in ausgeloster Reihenfolge geführt,
die keinen Turnierplatz zugelost bekamen oder sich auf einem vollen Turnier angemeldet
haben. Nichtli-gamannschaften stehen dann am Ende der Warteliste. Mannschaften, die
sich später anmelden, wer-den hinten in die Warteliste eingereiht.
Jede Ligamannschaft kann sich für ein Turnier anmelden, in dem mindestens ein Buchstabe des Turnierblocks
mit dem eigenen Mannschaftsblock übereinstimmt. Außerdem besteht mit einem Freilos die Mög-lichkeit,
sich auch bei falscher Blockzugehörigkeit zu einem blockhöheren Turnier anzumelden. So kann sich
beispielsweise eine Mannschaft von Platz 20 (Block: CD) für BC-, CD-, DE- und blockfreie (A-F) Turniere,
mit Freilos auch für AB-Turniere, nicht aber für EF-,und F-Turniere anmelden.
Diese Übereinstimmung wird vier Wochen vor dem Spieltag überprüft. Pro Kalendertag darf eine Mannschaft
nur ein Turnier spielen. Meldet sich eine Mannschaft an zwei oder mehr zeitgleichen Turnieren an und
wird sie vier Wochen vor dem Turnier in ein Turnier gelost, wird sie automatisch bei den anderen Turnieren
abgemeldet, bevor dort ausgelost wird. Wird diese Mannschaft nicht hineingelost, bleibt sie für die
anderen Turniere im Lostopf. Landet eine Mannschaft bei allen Turnieren auf der Warteliste, bleibt sie
dort so lange stehen, bis sie bei einem Turnier nachrückt.
Jede Ligamannschaft erhält zu Beginn der Saison zwei Freilose.
Freilose können eingesetzt werden, so lange es auf einem Turnier freie Plätze gibt. Ein Freilos kann
entweder für ein Turnier, in dem mindestens ein Buchstabe des eigenen Mannschaftsblocks enthalten ist,
oder für ein Turnier mit höherem Turnierblock eingesetzt werden. Dadurch können sich Mannschaften direkt
auf die Spielen-Liste, anstatt ggf. auf die Meldeliste setzen und so das Losverfahren umgehen.
Beim Übergang in die Meldenphase wird die Gültigkeit des gesetzten Freiloses überprüft, indem geprüft
wird, ob mindestens ein Buchstabe des eigene Mannschaftsblocks im Turnierblock enthalten ist, oder ob
der Turnierblock höher als der eigene Mannschaftsblock ist. In diesem Falle garantiert, das eingesetzte
Freilos die Teilnahme am Turnier. Im anderen Falle erfolgt die Mannschaftsstreichung von der Spielen-Liste
und das Freilos wird zurückgegeben.
Eine Ligamannschaft, die per Freilos auf einem Turnier spielt, das mehr als 250 km von ihrem Meldeort
entfernt liegt, bekommt nach dem Turnier auf Antrag beim Ligaausschuss dieses eingesetzte Freilos wieder
gutgeschrieben.
Eine Ligamannschaft, die auf einem Turnier spielt, das mehr als 350 km von ihrem Meldeort entfernt liegt,
bekommt nach dem Turnier auf Antrag beim Ligaausschuss ein zusätzliches Freilos gutgeschrieben, unabhängig
davon, ob die Ligamannschaft für dieses Turnier ein Freilos eingesetzt hatte.
Fällt ein Turnier aus, bekommen alle Mannschaften ihre dort eingesetzten Freilose erstattet. Bei einer
regulären Abmeldung einer Mannschaft verfällt ein eingesetztes Freilos.
Für alle Turniere können Meldungen abgegeben werden, sobald das Turnier bekannt gegeben wird. Meldungen
können prinzipiell bis zum Turnierstart erfolgen. In diesem Fall muss der "Vor-Ort-Organisator",
wenn möglich in Absprache mit dem Ligaausschuss, einen neuen Spielplan erstellen, der die neue Mannschaft
berücksichtigt. Die Meldungen werden wie folgt behandelt:
- Der Turnierausrichter kann eine Ligamannschaft auf die Spielen-Liste setzen. Der Turnierausrichter
darf in Absprache mit dem Ligaausschuss zunächst eine Nichtligamannschaft auf die Spielen-Liste
setzen lassen. Weitere Nichtligamannschaften können an das Ende der Warteliste gesetzt werden und
erhalten in der Meldephase einen Platz im Turnier, sofern noch freie Plätze vorhanden sind.
- Ligamannschaften, die ein Freilos benutzt haben, werden auf die Spielen-Liste gesetzt.
- Mannschaften, die kein Freilos einsetzen, werden auf der Meldeliste geführt.
Beim Übergang in die Meldephase werden die Mannschaften, wie folgt behandelt:
- Mannschaften auf der Spielen-Liste mit richtiger Blockzugehörigkeit bleiben auf der Spielen-Liste.
- Mannschaften mit niedrigerer falscher Blockzugehörigkeit, jedoch mit Freilos, bleiben auf der Spielen-Liste.
- Andere Mannschaften mit falscher Blockzugehörigkeit werden von dem Turnier gestrichen.
Eventuell eingesetzte Freilose werden in diesem Fall zurückerstattet.
- Die verbleibenden Mannschaften der Meldeliste werden auf die freien Plätze der Spielen-Liste
verteilt. Bei zu wenig freien Plätzen entscheidet das Los. Die hier nicht hineingelosten
Mannschaften werden in der gelosten Reihenfolge auf die Warteliste gesetzt, noch vor
Nichtligamannschaften, die bereits auf der Warteliste standen.
- Mannschaften auf der Warteliste rücken auf freie Plätze in der Spielen-Liste nach.
Ändert sich die Blockzugehörigkeit einer Mannschaft von der Spielen-Liste innerhalb der Meldephase, bleibt sie spielberechtigt.
Alle Mannschaften verpflichten sich mit ihrer Anmeldung, pünktlich zu ihrem ersten Turniereinsatz, der
neben dem Turnierspiel auch aus dem Schiedsrichten eines Turnierspiels bestehen kann, mit mindestens
einem offiziellen Schiedsrichter anwesend zu sein. Ist eine Mannschaft unpünktlich und hat z.B. telefonisch
einen triftigen Grund (Stau, o.ä.) dem Vor-Ort-Organisator genannt, so sollte in angemessenem Rahmen
und soweit es der Spielplan zulässt, auf die nichtanwesende Mannschaft Rücksicht genommen werden. Ist
dies nicht mehr möglich, so verliert die nichtanwesende Mannschaft die bisherigen Spiele mit 0:10. Wenn
eine Mannschaft ein Turnier frühzeitig verlässt, verliert sie alle nachfolgenden Spiele mit 0:10. Nur
unter Zustimmung der beteiligten Mannschaften und der Turnierleitung ist es zulässig, einzelne Spiele
zu verlegen. Tritt eine Ligamannschaft ohne einen offiziellen Schiedsrichter zu einem Turnier an,
erhält sie eine Strafe (siehe 2.8.1), es sei denn, sie kann sich einen offiziellen Schiedsrichter leihen (siehe 2.7).
Abmeldungen sind nur bis Montagmorgen 0 Uhr zwei Wochen vor dem Spieltag möglich. Mannschaften der
Warteliste rücken automatisch nach.
Eine Absage hat an den Vor-Ort-Organisator und an den Ligaausschuss zu erfolgen! Bei einer Absage einer
Mannschaft innerhalb zwei Wochen vor einem Spieltag erhält die Mannschaft eine Strafe. Gelingt es der
absagenden Mannschaft jedoch eine Ersatzmannschaft zu organisieren, wird von der Strafe abgesehen.
Sollte das Turnier durch den Wegfall der absagenden Mannschaft nicht stattfinden können (weniger als
vier gemeldete Ligamannschaften), so muss die Ersatzmannschaft eine Ligamannschaft sein. Kann keine
Ersatzmannschaft gestellt und kein neuer Spielplan erstellt werden, fließt die Wertung der Mannschaft
in das Turnierergebnis ein, sie selbst erhält jedoch kein Turnierergebnis. Für die verbleibenden
Mannschaften wird das Turnier so gewertet, als ob die abwesende Mannschaft alle Spiele auf dem Turnier
mit 0:10 verloren hätte.
Nichterscheinen am Turniertag ohne Information kann nicht entschuldigt werden. Sollte es dennoch
passieren, erhält diese Mannschaft als Strafe 20% Punktabzug. Für die verbleibenden Mannschaften wird
das Turnier so gewertet, als ob die abwesende Mannschaft alle Spiele auf dem Turnier mit 0:10 verloren
hätte und sie selbst erhält jedoch kein Turnierergebnis.
Bei Bekanntwerden eines Ausfalls in den letzten zwei Wochen vor dem Turnier versuchen die absagende
Mannschaft und der Vor-Ort-Organisator eine Ersatzmannschaft zu finden. Hierbei werden Mannschaften
von der Warteliste bevorzugt. Absagende Mannschaften von der Warteliste erhalten keine Strafe. Es wird
auf jeden Fall ein neuer Spielplan erstellt (siehe Punkt 4.8).
Sind bis Montagmorgen 0 Uhr eine Woche vor dem Spieltag nicht ausreichend viele Mannschaften gemeldet,
damit das Turnier stattfinden könnte (also insgesamt weniger als fünf Mannschaften angemeldet oder
weniger als vier Ligamannschaften angemeldet), wird es seitens des Ligaausschusses abgesagt.
Die Spielpläne eines Spieltages werden frühestens und sobald wie möglich nach Meldung und Veröffentlichung
der Ergebnisse des vorangegangenen Spieltages erstellt. Kann bei späteren Absagen kein neuer Spielplan
durch den Ligaausschuss erstellt werden, kann der Ausrichter vor Ort einen neuen Spielplan erstellen.
Beim Erstellen des Spielplans müssen folgende Punkte erfüllt werden:
Turniere können mit minimal fünf bis maximal acht Mannschaften gespielt werden, wobei auf jedem Turnier mindestens vier Ligamannschaften spielen müssen und höchstens drei Nichtligamannschaften spielen dürfen.
Folgende Gruppeneinteilungen gibt es je nach Anzahl der Mannschaften:
- ACHT MANNSCHAFTEN insg. 20 Spiele / 5 pro Mannschaft
- Die acht Mannschaften werden in zwei Vierergruppen eingeteilt, in
denen Jeder-gegen-Jeden gespielt wird. In Gruppe A spielen die
Mannschaften 1, 4, 6 und 7, in Gruppe B: 2, 3, 5 und 8. Die
Zahlen beziehen sich auf die Reihenfolge der Mannschaften in der
Tabelle. Das Halbfinale besteht aus den Spielen A1:B2, A2:B1,
A3:B4, A4:B3. Im Finale spielen um Platz 1 die Sieger aus den
ersten beiden Spielen, um Platz 5 die Sieger aus den letzten
beiden Spielen, um Platz 3 und 7 jeweils die Verlierer.
- SIEBEN MANNSCHAFTEN insg. 21 Spiele / 6 pro Mannschaft
- Eine Gruppe, Jeder-gegen-Jeden.
- SECHS MANNSCHAFTEN insg. 15 Spiele / 5 pro Mannschaft
- Eine Gruppe, Jeder-gegen-Jeden.
- FÜNF MANNSCHAFTEN insg. 10 Spiele / 4 pro Mannschaft
- Eine Gruppe, Jeder-gegen-Jeden.
Alternativ können auch in Absprache mit dem Ligaausschuss andere Spielpläne benutzt werden.
Die Spiele werden von zwei Schiedsrichtern aus unterschiedlichen Mannschaften geleitet. Die Mannschaften, welche die Schiedsrichter stellen, haben dafür Sorge zu tragen, dass der erste Schiedsrichter ein offizieller Schiedsrichter ist und der zweite Schiedsrichter möglichst ein offizieller Schiedsrichter ist (siehe auch 2.7). Der Spielplan gibt hierfür eine Empfehlung, wonach mindestens die erstgenannte Mannschaft einen offiziellen Schiedsrichter stellt.
Die Namen der möglichen Schiedsrichter erhalten die Mannschaften über den Spielplan. Außerdem ist darauf zu achten, dass
- kein Spieler einer Mannschaft Spiele seiner eigenen
Mannschaft schiedsrichten muss,
- bei 8er Turnieren, wird das Spiel um Platz 1 von den
Mannschaften gepfiffen, die um Platz 3 gespielt haben. Die
Mannschaften die um Platz 1 spielen, pfeifen das Spiel um
Platz 3. Nach diesem Schema wird auch bei den Spielen um
Platz 5 und 7 verfahren.
Ein Sieg zählt drei Punkte, ein Unentschieden einen Punkt und eine Niederlage keinen Punkt. Ein nicht
regel- oder moduskonformes Spiel wird als 0:10 verloren gewertet. Zur Ermittlung der Platzierung
innerhalb einer Gruppe entscheidet die Anzahl der Punkte. Bei Punktgleichheit wird eine neue Tabelle,
in der nur die Spiele der punktgleichen Mannschaften untereinander zur Berechnung herangezogen werden,
erstellt. In dieser Tabelle zählen in folgender Reihenfolge:
- Punkte untereinander (direkter Vergleich der punktgleichen Mannschaften)
- die Tordifferenz untereinander (geschossene Tore minus Gegentore)
- Anzahl geschossener Tore untereinander
Sind im direkten Vergleich weiterhin Mannschaften punktgleich, so findet ein weiterer direkter Vergleich unter diesen Mannschaften statt (die restlichen Mannschaften werden nach oben oder unten aussortiert).
Sollte durch das mehrmalige Anwenden eines direkten Vergleichs keine eindeutige Rangfolge zu ermitteln sein, wird ein Penalty-Schießen unter den betroffenen Mannschaften im Jeder-gegen-Jeden Modus durchgeführt.
Das Turnierergebnis einer Mannschaft ist die Summe der eigenen Wertung und die der auf dem Turnier
schlechter platzierten Mannschaften, einschließlich Nichtligamannschaften. Nichtligamannschaften
erhalten die Wertung der in der Tabelle am höchsten platzierten Mannschaft, die im Turnierendergebnis
hinter ihnen liegt, plus einen weiteren Wertungspunkt.
Sofern keine Ligamannschaft
hinter ihnen liegt, bekommen sie die geringste Wertung der Tabelle (minimal 20 Punkte).
Bei 8,
7 oder 5
teilnehmenden Mannschaften wird, des besseren Vergleichs wegen,
das Turnierergebnis mit einem Faktor multipliziert und
mathematisch gerundet.
Der Faktor entspricht in etwa
- bei 8 Mannschaften: 0,75 (6/8)
- bei 7 Mannschaften: 0,86 (6/7)
- bei 5 Mannschaften: 1,2 (6/5)
Für die Berechnung in der Tabelle wird der jeweils
angegebene Bruch benutzt. Hat die Mannschaft noch
Vorjahresergebnisse in ihrer Gesamtpunktzahl, so wird das beste
Vorjahresergebnis durch das Turnierergebnis ersetzt.
Nach einem Turnier hat der Veranstalter das Turnierergebnis als ausgefüllten Spielplan bis spätestens
22 Uhr des Turniertages an den Ligaausschuss weiterzureichen. Sollten auf einem Turnier
- Feldverweise ausgesprochen werden,
- Mannschaften bzw. Schiedsrichter zu spät oder gar nicht erscheinen beziehungsweise das Turnier vorzeitig verlassen,
- eine Spielerausleihe stattgefunden haben,
- oder besondere Vorkommnisse auftreten sein,
ist dieses vom Ausrichter bei der Ergebnisübermittlung an den Ligaausschuss zu melden. Werden die
Ergebnisse dem Ligaausschuss wiederholt verspätet gemeldet, erhält die ausrichtende Mannschaft eine Strafe.
Hinweis: Zur Ergebnisübermittlung und Meldung besonderer Vorkommnisse wird die Verwendung des
Spielplans aus dem Teamcenter empfohlen.
Alle Abschlussturniere werden im Jeder-gegen-Jeden-Modus mit
sechs Mannschaften durchgeführt.
- Am C-Meisterturnier können die Mannschaften von Platz 17-22 der Tabelle teilnehmen.
- Am B-Meisterturnier können die Mannschaften von Platz 11-16 der Tabelle teilnehmen.
- Im Qualifikationsturnier spielen die sechs Mannschaften auf
den Tabellenplätzen 5-10 zwei Teilnehmer für das
Finalturnier aus. Die beiden Erstplatzierten sind für das
Finalturnier spielberechtigt.
- Für das Finalturnier sind die vier besten Mannschaften
der Saison automatisch qualifiziert sowie die zwei
Erstplatzierten des Qualifikationsturniers. Das letzte Spiel
dieses Turniers sollte zwischen dem Erst- und Zweitplatzierten
der Tabelle aus der regulären Saison stattfinden.
Der Sieger des Finalturniers ist Meister der Deutschen Einradhockeyliga.
Dieser Abschnitt enthält nur Erweiterungen und Änderungen der IUF-Regeln.
Spielball der Deutschen Einradhockeyliga ist der Tennisball.
Spielerauswechselungen und Wiedereintritt eines Spielers nach einem Feldverweis müssen in der eigenen Spielhälfte erfolgen.
Um die Position des Schiedsrichters zu stärken, wurden Richtlinien erarbeitet, die Schiedsrichteranfängern den Einstieg erleichtern und insgesamt für eine einheitlichere Leitung der Spiele sorgen sollen. Diese Richtlinien sind für alle Schiedsrichter verpflichtend. In jeglichen Entscheidungen zum aktuellen Spielablauf hat der Schiedsrichter das letzte Wort, auch wenn eine Fehlentscheidung vorliegt. Bei Untergrabung der Autorität des Schiedsrichters ist mit einem Feldverweis (siehe 5.7) zu rechnen.
Ist ein Spiel, das einen Sieger erfordert (Final- oder Halbfinalspiel), nach der regulären Spielzeit noch unentschieden, gibt es einmal fünf Minuten Verlängerung ohne "Golden Goal". Ist der Spielstand auch dann noch unentschieden, gibt es ein Penalty-Schießen.
Hinweis: Gruppenspiele erfordern keinen Sieger (siehe auch Punkt 4.9 "Platzierung auf einem Turnier").
Penalty-Schießen mit mehr als zwei Mannschaften: Bei einem Penalty-Schießen zwischen mehr als zwei Mannschaften treten die Mannschaften jeder gegen jeden in Penalty-Begnungen mit jeweils drei Spielern, die abwechselnd schießen, an. Eine Penalty-Begegnung endet in jedem Fall nach drei Versuchen. Es folgt (auch bei Unentschieden in einzelnen Penalty-Begegnungen) die Berechnung des direkten Vergleichs aus diesen Penalty-Begegnungen (neue Tabelle):
- Punkte untereinander (direkter Vergleich der punktgleichen Mannschaften),
- die Tordifferenz untereinander (geschossene Tore minus Gegentore),
- Anzahl geschossener Tore untereinander.
Sind im direkten Vergleich weiterhin Mannschaften punktgleich, so findet ein weiterer direkter Vergleich unter diesen Mannschaften statt (die restlichen Mannschaften werden nach oben oder unten aussortiert, siehe auch Punkt 4.9).
Wird der Torwart beim Penalty gesubt, ist dieser Penalty-Versuch vergeben. Wird der Ballführende gesubt, gibt der Schiedsrichter nach Ermessen ein Tor oder einen 6,5m.
Die Ecke ist eine Sonderform des Freistoßes und muss daher auch indirekt ausgeführt werden.
Die Einradhockeyregeln der IUF sehen Feldverweise von unterschiedlicher Dauer bei groben Regelverstößen und Unsportlichkeiten vor. Das Aussprechen von Feldverweise liegt im Ermessen des Schiedsrichters.
Die folgende Aufzählung dient als Entscheidungshilfe für den Schiedsrichter:
- 2-Minuten-Feldverweis:
-
- Unsportlichkeiten wie z.B. Wegschlagen am Boden liegender
Einräder oder Schläger des Gegners
- Wiederholte übertriebene Härte (z.B. ausgefahrene
Ellenbogen, Schlägerangriff)
- Wiederholtes Foulspiel (nach vorangegangener Ermahnung)
- Wiederholter Schlägerangriff ohne das der Spielball in
der Nähe ist
- Schlägerwurf
- (absichtlicher) SUB von hinten
- Täuschung des Schiedsrichters (Schwalbe)
- 5-Minuten-Feldverweis:
-
- Beleidigungen gegen Mit- oder Gegenspieler oder den Schiedsrichter
- Tätlichkeit (z.B. Wegstoßen eines Spielers, wenn beide auf dem Boden stehen)
- Wiederholte Vergehen, die bereits zu einem 2-Minuten-Feldverweis geführt haben
- Feldverweis für die restliche Spieldauer (Spielsperre):
-
- grobe Tätlichkeit
- grobe Unsportlichkeit